Über die Jahre hinweg haben viele Enthusiasten aus den USA einen Oldtimer importiert, mit dem Vorhaben, sich einen Jugendtraum zu erfüllen.

Leider entpuppten sich jedoch diese Fahrzeuge oft als zu schlecht, um damit fahren zu können. Häufig hatten sie viele hunderttausend Kilometer hinter sich, mit entsprechenden Schäden. Oft wurden sie zu allem Überfluss in USA noch geschönt, in der Hoffnung, einen guten Preis auf dem Europäischen Markt zu erzielen. Ein 40 Jahre altes Auto mit bis zu 10 (!) Lackschichten, eine von der Sonne völlig zerfressene Innenausstattung und akute Inkontinenz aller Antriebsteile wurde dann als „good runner“ (läuft und fährt gut) bezeichnet.

Für Diejenigen, die über einiges an Fachkenntnis verfügten, schien die simple Technik leicht zu reparieren. Mit dem Vorhaben selbst zu restaurieren, wurden Reparaturanleitung und Ersatzteillisten angeschafft, Kartons gesammelt und die Garage für das grosse Vorhaben geräumt. Schnell wurden aus dem traurigen Auto Einzelteile. Diese kamen dann in Kartons. Und dann ab in den Keller, um im Winter daran zu arbeiten.

Es gibt vielerlei Gründe, warum es dann dabei blieb. Interessenverlagerung, kein Super Kraftstoff mehr in ein paar Jahren, die Gattin spielt nicht mit und und...

Jahre später muss dann endlich etwas geschehen. Die Garage wird gebraucht, der Keller ist feucht, ein Umzug steht bevor, oder oder...

Also, in die Zeitung damit. Spätestens dann merkt man, dass eine Taschengeld Abwertung von nicht selten 99% stattgefunden hat. Für den einstigen „good runner“ bekommt man nur noch einen Bruchteil von dem, was er einmal gekostet hat wieder.

Von der Garagenmiete und dem Geld für die paar Neuteile, die zusammen mit den anderen, (nunmehr völlig aufgeweichten) Ersatzteilkartons im Keller vergammeln, sieht man auch nichts mehr. Einmal verkauft, wechseln diese Fahrzeuge nicht selten noch einige Male den Besitzer. Manche werden in Einzelteilen weiterverkauft und gehen dadurch für immer verloren. Nur in einzelnen Fällen und meist auch nur wenn es sich um ein besonderes Fahrzeug handelt, findet sich jemand, der die Kosten und Mühen nicht scheut und die Restauration zu Ende führt.

Wir bei Mastercars and Bikes kennen diese Problematik und haben oft Lösungen gefunden, wenn es bei der Restauration stockte. Sprechen Sie mit uns bevor Sie Ihren Jugendtraum verkaufen. Notfalls bergen wir für Sie die aufgeweichten Kartons aus dem Keller.

Für diejenigen, die nun ins Grübeln gekommen sind, haben wir dieses Album zusammengestellt.

Wir dokumentieren den Werdegang einer einst versandeten Restauration eines sehr frühen Triumph TR4. Dereinst wurde er als Neuwagen, schwarz lackiert und mit roter Leder Innenausstattung, an den namhaften amerikanischen Rennfahrer, Bob Tullius ausgeliefert.

Die Geschichte beginnt nachdem sandgestrahlt und entlackt wurde. Diese unschöne Episode wollte doch bestimmt niemand mit anschauen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Fotos der Restauration gebündelt von Zeit zu Zeit hochladen.

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